Piraten-Mobbing bis zum Umfallen

Analyse einer Fernseh-Sendung vom 19.April 2012

Die Akteure des öffentlichen Mobbing-Spiels:
Ein Moderator, ein Innenminister, eine Angeklagte

Michael Friedman ist ein deutscher Rechtsanwalt, Politiker und Fernsehmoderator
Ein Zitat von Herr Friedman: „Versöhnung ist ein absolut sinnloser Begriff. Den Erben des judenmordenden NS-Staates kommt gar nichts anderes zu, als die schwere historische Verantwortung auf sich zu nehmen. Generationenlang, für immer.“ Bemerkung
in einer Diskussionsveranstaltung der Evangelischen Akademie Tutzing, laut Westfalenblatt vom 14. November 2000

Joachim Herrmann ist bayrischer Innenminister
Ein Zitat von Herrn Herrmann: „Prävention muss ganz besonders den Schutz unserer Bevölkerung im Auge haben. In Bayern gilt weiterhin die Devise: Opferschutz vor Täterschutz!“ Aussage anlässlich des deutschen Präventionstages am16. April 2012

Marina Weisband ist politische Geschäftsführerin der Piratenpartei Deutschland
Ein Zitat von Frau Weisband: „Was wir sagen wollen, kommt nicht an die Öffentlichkeit und was in der Öffentlichkeit über uns gesagt wird, ist oft schlicht nicht wahr. Zum Beispiel wollen wir das Urheberrecht nicht abschaffen.“

Das Spiel beginnt mit klassischem Einstiegsmobbing und endet damit, dass der Moderator nicht einmal mehr den Namen des Mobbingopfers nennt. Zuerst stellt der Moderator seine beiden Gäste vor. Marina wird mit subtil spöttischem Unterton als „parlamentarische Geschäftsführerin“ NICHT in ihrer tatsächlichen politischen Funktion als politische Geschäftsführerin vorgestellt. Der Innenminister wird korrekt und mit respektvollem Ton vorgestellt. Dann legt der Moderator los:

„Herr Hermann, Sie sind Innenminister, Ich fordere Sie auf, Ihre Pflicht endlich zu tun und dafür zu sorgen, dass Frau Weisband endlich festgenommen wird. Straftatbestand: Anstiftung zum Diebstahl geistigen Eigentums in unzähligen Fällen.“ weiterlesen »

ESM: Offener Brief an Joachim Gauck

25. April 2012
Sehr geehrter Herr Bundespräsident Joachim Gauck,

mit großer Verwunderung nehme ich zur Kenntnis, dass die Ratifizierung des sog. ESM-Vertrages in Kürze erfolgen soll.
Die Abgeordneten des Bundestages scheinen sich nicht darüber im Klaren zu sein, dass damit wesentliche Rechte an einen nicht kontrollierbaren Rat mit vollständig immunisiertem Personal abgegeben wird! Die ESM-Mitglieder verpflichten sich mit dem Vertrag unwiderruflich und uneingeschränkt, Kapital in unvorstellbarer Höhe innerhalb von sieben Tagen ab Erhalt der Aufforderung einzuzahlen.
Ich bin damit NICHT einverstanden und bitte Sie, diesem Vertrag ggf. erst dann zuzustimmen, wenn alle Deutschen per Volksentscheid (GG Artikel 20, Absatz 2) damit einverstanden sind. Denn es handelt sich um Kapital, das vom Volk zurückgezahlt werden muss. Nicht von Ihnen und nicht von den Abgeordneten des Bundestags.
Wie werden Sie sich verhalten? Werden Sie den Vertrag als letzte demokratische Instanz vor dem Bundesverfassungsgericht unterzeichen?
Ich bin jedenfalls gegen die Ratifizierung des ESM-Vertrages!
mit freundlichen Grüßen
Monika Herz

PS: Damit Sie sich über die Wesensart des ESM-Vertrages informieren können, lege ich Ihnen die Presseerklärung der AG Geldsystempiraten zum Thema bei.

Presseerklärung der AG Geldordnung der Piratenpartei zum ESM:
Die Piraten AG Geldordnung und Finanzpolitik sprechen sich für einen sofortigen Stopp des ESM aus. Die Mitglieder des Bundestages werden aufgefordert, die Ratifizierung des Vertrages in dieser Form zu verhindern. weiterlesen »

Ungehaltene Rede anläßlich der Wahl des Bundespräsidenten

Lügen haben kurze Amtszeit. Die jüngste Geschichte des Bundespräsidentenamtes hat es gezeigt. Aber eine zukünftige Bundespräsidentin, die die Wahrheit sagt – verkraften wir das wirklich? Nehmen wir an, eine junge, mutige Frau würde antreten, unverbildet vom etablierten Politikbetrieb, voll frischer Ideen, die wirklich in einem Zusammenhang stehen mit den Hoffnungen und Nöten der Bürger (also eine extrem untypische Politikerin) – was würde sie sagen? Ach so, Frauen werden ja von Parteien sowieso nur nominiert, wenn sie keine Chancen haben. Und junge Frauen – dass die Präsidentinnen werden, ist ja bei uns verboten. Aber nehmen wir einmal den äußerst unwahrscheinlichen Fall an, das würde geschehen – vielleicht würde diese Rede dann ungefähr so klingen: weiterlesen »

Weltgeschichte

14. September 2011

Weil ich am liebsten alles über die Geschichte der ganzen Welt wissen
möchte hier ein kostenloses ebook zur Weltgeschichte mit umfassenden
Informationen.

http://www.readup.de/on/geschichte
http://www.readup.de/on/mittelalter

Aufbruch in neue Welten, Teil 2/2

Gerd Soballa erzählt im zweiten Teil seines großen Artikels, wie wir den Mut zu Neuem in uns stärken können, warum das “Ancien Regime” des Kapitalismus abgewirtschaftet hat und welche konkreten Projekte des neuen Geistes uns Grund zur Hoffnung geben. weiterlesen »

Aufbruch in Neue Welten (Teil 1/2)

Das planetarische „Projekt Hoffnung“ im 21.Jahrhundert. Zukunftsforscher Gerd Soballa entwickelt eine umfassende Vision, die den Untergang des Alten und die Heraufkunft des Neuen umfasst. Spiritualität, Erotik, Wirtschaft und Politik sind Komponenten dieser Neuen Wirklichkeit. Alte indianische Prophezeiungen sind Wegweise – ebenso wie moderne Computertechnik, die uns z.B. das Phänomen der “Schwarmintelligenz” beschert haben (wenn Internetplattformen helfen, Revolutionen zu organisieren). Ein aufregender und ermutigender Artikel.
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Das Gebet – Gottes Selbstgespräch

Betende Hände, Albrecht Dürer

Gebetsheilung ist eine traditionelle Therapieform aus einer Zeit, als ärztliche Hilfe schwer zugänglich oder unwirksam war. Die Wirkung von Gebeten ist nicht immer erklärbar – aber oft nicht zu leugnen. Auch moderne Menschen können diese Kunst erlernen, und ihre Beliebtheit steigt wieder. Als Voraussetzung sollte man sich aber klar machen, von welchem Gottesbild man ausgeht und was Beten eigentlich bedeutet. Die Vorstellungen reichen vom „Bittgesuch an einen Vorgesetzten“ bis zur Zwiesprache mit dem Gott in uns. (Roland Rottenfußer) weiterlesen »

Stiftungen – ein weiteres Privileg der Reichen

15. Juli 2010

Warren Buffet

Ich will die Großzügigkeit und die soziale Geste eines Bill Gates oder eines Warren Buffet nicht schmälern. Warren Buffet ist der Einzige der Top Ten der Superreichen, der 99 % seines Vermögens spendet. Also fast alles! 99 Prozent von 47 Milliarden US-Dollar. Es bleiben ihm dann immer noch interessante 460 Millionen übrig, damit er seinen Lebensabend nicht als armer Mann verbringen muss. weiterlesen »

Der Körper als Tempel der Seele

Wir brauchen eine neue Kultur der Erotik. In Tempeln huldigten die Menschen Gott, einer Gottheit oder dem Göttlichen. Heute ist dieser „heilige“ Bereich vom „profanen“ streng getrennt. Sexfeindlichkeit – oder die Kommerzialisierung von Sex – Umweltzerstörung und gewalttätige Herrschaftsstrukturen gehören zu den Folgeerscheinungen dieser Verleugnung des Lebens. In den alten Kulturen wurden auch der Mensch selbst als göttlich angesehen – einschließlich seines Körpers. In Ritualen und Kulten wurde dem Körper und der Sexualität liebevolle Aufmerksamkeit geschenkt. Doch es gibt Ansätze, Spiritualität und Sexualität wieder zu versöhnen.
(Von Gerd Soballa) weiterlesen »

Die Kuppel

Für Reiche gibt’s keine Erderwärmung. Futuristische Satire von Roland Rottenfußer

Wir schreiben das Jahr 2060. Überall in Mitteleuropa herrscht wegen der Erderwärmung Wüstenklima. Im bayerischen Oberland stöhnen die Menschen unter Dürre, Hunger und Überbevölkerung – verursacht auch durch zahlreiche Migranten aus den Küstenregionen, die vor dem rapide angestiegenen Meeresspiegel ins Landesinnere flüchteten. Überall in Mitteleuropa? Nein, eine Gruppe Wohlhabenden hat sich unter die „Kuppel“ geflüchtet, eine riesige Kunststoffglocke, die ein Gebiet von 25 Quadratkilometern umspannt und 5 Kilometer in den Himmel ragt. Innerhalb der Kuppel schaffen gewaltige Klimaanlagen ein erträgliches Klima. Wer es sich leisten kann, lebt komfortabel in einem künstlichen Paradies, vergleichbar einem überdimensionierten Vergnügungsbad mit Restaurant, Wellness-Oasen und Parklandschaften. Eine kleine Armee von Sicherheitskräften schirmt das Paradies vor dem Pöbel ab, der allzu gern der Hölle draußen entfliehen würden.

Jens Schniesel, ein junger Millionenerbe, bewirbt sich um das Wohnrecht innerhalb der Kuppel. Désirée Mayer-Klöbendonck, Managerin für Neuansiedler, führt ihn durch die Anlage. Die Szene spielt im Kontrollraum. Mehrere flimmernde Bildschirme zeigen dort Ansichten von verschiedenen Plätzen innerhalb der Wohnanlage. Désirées Assistent Kleinschmidt sitzt vor einem Computer, der den Zentralbildschirm steuert – eine in die Wand eingelassene Breitleinwand ist. Meyer-Klöbendonck und Schniesel schauen über seine Schulter fasziniert auf den Schirm. weiterlesen »